Projekte • Exerzitienhaus der Franziskaner 

Förderprojekt: Exerzitienhaus der Franziskaner in Hofheim


Mit der Gründung des Exerzitienhauses St. Josef in Hofheim reagierten die Franziskaner 1926 auf einen wachsenden Bedarf an spiritueller Begleitung. 1940 schlossen die Nationalsozialisten das Haus. Erst 1956 konnte es wieder eröffnet werden. Eine umfassende Modernisierung erfuhr das Haus in den Jahren 2005 und 2006.

Hofheim lädt dazu ein, die Tiefendimension des eigenen Lebens wahrzunehmen und sich auf diese einzulassen. Dies geschieht auf dem Weg der Meditation, der Exerzitien, des Gebets genauso wie in der Auseinandersetzung mit den Fragen der Zeit und dem Ringen um die Lösung anstehender gesellschaftlicher Probleme. Christen und Angehörige anderer Religionen nennen diese Sinntiefe Gott.

Ein Ort der Stille und der Begegnung

Auch wenn einiges darauf hindeutet, dass viele Christen immer mehr auf Distanz zu ihrer Kirche gehen, läßt sich in Hofheim das zunehmende Interesse und die Suche nach Religion und tieferer Sinndeutung beobachten. Vermehrt suchen Christen und auch Menschen, die sich nicht als solche verstehen, persönliche Begleitung auf ihrem Lebens- und Glaubensweg.

Gebetsraum
Kapelle
Blick vom Garten des Bildungshauses

Jährlich mehr als 100 Kurse bieten ein inhaltlich und formell weit gespanntes Angebot von Seminaren und Exerzitien, über Pilgerfahrten bis zur Einführung in die Meditation. Das Programm des Hauses bezieht sich geistig und geistlich auf Franziskus und Klara von Assisi und deren intensive Menschen- und Gottesbeziehung. Hofheim ist ein Ort der Ruhe und Begegnung und wird vielfach als »Oase« inmitten des Rhein-Main-Gebietes wahrgenommen.

Internetauftritt des Exerzitienhauses