Stiftung • Geschichte 

Profil der Stiftung


Überreichung der Stiftungsurkunde in Fulda am 20. 12. 2004 durch den Kasseler Regierungspräsidenten Lutz Klein (4. v. l.) an den Vorstand der Stiftung.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1633 ist es für die Thüringische Franziskanerprovinz von der heiligen Elisabeth ein Anliegen, das franziskanische Ideal und die franziskanische Spiritualität auch in der Bildungs- und Jugendarbeit zum Tragen zu bringen. Diese Arbeit wurde von vielen Menschen geschätzt und deshalb auch finanziell und materiell gefördert.

Errichtung der Stiftung im Jahre 2004

Heute scheint uns unübersehbar, dass die franziskanische Spiritualität und der aus ihr erwachsende Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung, für Frieden und Gerechtigkeit immer wichtiger wird. Für viele Menschen ist sie vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen eine Quelle der Orientierung geworden. Die Ordensprovinz steht gegenwärtig in mehrerlei Hinsicht vor neuen Herausforderungen. So nimmt beispielsweise die Zahl derer ab, die in den Orden eintreten. In dieser Situation müssen neue Wege beschritten werden, um die begonnenen Projekte in diesem Bereich zu sichern.

Bildung und Erziehung spielen für die Vermittlung des franziskanischen Erbes eine zentrale Rolle. Zugleich zeigt sich, dass die franziskanische Spiritualität wichtige Impulse gibt für die Art und Weise, wie Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung gestaltet werden können.

Um in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel diesen Herausforderungen gerecht werden zu können, hat sich die Ordensprovinz im April 2004 zur Errichtung der Stiftung »Franziskanische Bildung und Erziehung« mit einem Stiftungskapital von 2 Millionen Euro entschlossen.

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